wir wollen überleben – mit allen Mitteln

Es ist Winter 2011. katze und krieg wohnen seit kurzem in Wien. Sie haben gerade keine Einnahmen durch ihre Kunst und wollen aber genau mit jener ihr Geld verdienen. So versuchen sie ihren gemeinsam Lebensunterhalt für einen Monat innerhalb einer Woche durch ihre Performancekunst im öffentlichen Raum zu verdienen. katze und krieg arbeiten jeden Tag von 8.00 bis 16.00 Uhr und erproben täglich eine andere aktionistische Geldverdienstrategie, die filmisch dokumentiert wird.

Am Montag betteln sie und sprechen dafür offensiv Passanten an oder legen sich demütig zu deren Füßen. Am Dienstag bieten sie Passanten spontane Dienstleistungen an, wie beispielsweise ihre Aktentasche zu tragen oder ihren Hund Gassi zu führen. Am Mittwoch verfolgen sie eine Geschäftsidee, nämlich einen Massageservice, den sie Menschen in der S-Bahn zum Flughafen als auch am Flughafen Wiens offerieren. Am Donnerstags machen sie Shows, indem sie an Wohnungstüren klingeln oder in Geschäften Liebeslieder darbieten. Am Freitag versuchen sie sich im Verkaufen des über die Woche entstandenen Dokumentarfilms über ihre Geldverdienaktionen und wenden sich aufdringlich an Sammlungen und Museen.

Konzept und Performance

katze und krieg

Kamera

Domenico Peer

Präsentation

Am 23. Juli 2011  fand die Filmpremiere des 23 min langen Filmes  im Rahmen des „Gastmahls“ der Ausstellung „Über/Gabe“ im Kunstverein Hildesheim statt.
Am 26. Mai 2013 fand eine öffentliche Lecture verbunden mit einem Screening der drei Videos „wir wollen überleben – mit allen Mitteln“, „wir wollen überleben – ganz dramatisch“ und „wir wollen überleben – mit Magie“ im Atelierhaus Alteburger Wall statt.

Unterstützung

8 Exemplare des Filmes (in einer Edition von insgesamt 10 Stück) für je 128,30 Euro sind noch zu verkaufen, bei Interesse bitte per mail an katzeundkrieg@yahoo.de wenden.